Wo liegen Ihre Standardprobleme, wie hängen sie zusammen, und wo können Sie prosilient wirksam werden?
Die ProblemMap fragt nur nach dem Arbeitsleben. Private Belastungen spielen trotzdem eine Rolle, sie werden hier nur nicht abgefragt.
Schritt 1: Grobsicht
Für jedes Feld zwei Fragen, je von 0 bis 4. Häufigkeit: Wie oft beschäftigt Sie das in den letzten vier Wochen? (0 nie, 4 fast täglich) Belastung: Wie sehr belastet es Sie, wenn es auftritt? (0 gar nicht, 4 sehr)
Was ich tue
Mitreden dürfenDas kennen Sie, wenn … ich umsetzen soll, was andere beschlossen haben, ohne dass jemand meine Sicht hören wollte. … ich Ideen hätte und keiner fragt.
Auf dem Laufenden seinDas kennen Sie, wenn … ich Neuigkeiten als Letzte höre. … so viel hereinkommt, dass das Wichtige untergeht.
Andere auffangenDas kennen Sie, wenn … ich Ärger oder Kummer anderer mittrage. … ich lächle, obwohl mir anders zumute ist.
Wie hier gearbeitet wird
Der volle TischDas kennen Sie, wenn … in die Woche nicht passt, was auf dem Tisch liegt. … „dringend“ der Normalfall geworden ist.
Zerstückelte StundenDas kennen Sie, wenn … ich kaum eine Stunde am Stück bei einer Sache bleibe. … jede Frage sofort eine Antwort will.
Wer macht was, wozu?Das kennen Sie, wenn … zwei Aufträge einander widersprechen. … keiner sagt, wer am Ende das letzte Wort hat.
Takt und Pausen
AuftankenDas kennen Sie, wenn … Pausen ausfallen und die Abende kürzer werden. … ich schon müde in die Woche starte.
Wo der Feierabend bleibtDas kennen Sie, wenn … das Telefon am Wochenende noch klingelt. … ich nicht mehr sicher weiß, wann Schluss ist.
Mit wem
Wie wir zusammenarbeitenDas kennen Sie, wenn … Absprachen zäh laufen und Reibung im Raum steht. … ich lieber alles allein mache, als zu fragen.
Rückhalt von obenDas kennen Sie, wenn … ich mich bei Gegenwind allein fühle. … ich zwischen Wünschen von oben und von unten stehe.
Gesehen werdenDas kennen Sie, wenn … viel Einsatz kaum Echo findet. … Gelungenes als gegeben gilt und Misslungenes auffällt.
Womit
Werkzeuge und ProgrammeDas kennen Sie, wenn … neue Hilfsmittel mehr Mühe machen, als sie sparen. … ständig das nächste System ausgerollt wird. … ich nicht sicher bin, wann ich einer KI-Antwort trauen kann.
Was das Buch dazugibt
Ungewisse ZeitenDas kennen Sie, wenn … ein Umbau angekündigt ist und nichts feststeht. … ich nicht weiß, wie es für mich weitergeht.
Eigene MusterDas kennen Sie, wenn … ich schneller Ja sage, als es mir guttut. … „gut genug“ sich für mich nie gut genug anfühlt.
Schritt 2: Tiefensicht
Für die drei bis fünf Felder, die Sie am häufigsten und am stärksten beschäftigen. Sie erscheinen hier, sobald die Grobsicht ausgefüllt ist.
Noch keine Felder ausgewählt.
Mitreden dürfen
Auf dem Laufenden sein
Andere auffangen
Der volle Tisch
Zerstückelte Stunden
Wer macht was, wozu?
Auftanken
Wo der Feierabend bleibt
Wie wir zusammenarbeiten
Rückhalt von oben
Gesehen werden
Werkzeuge und Programme
Ungewisse Zeiten
Eigene Muster
Schritt 3: Spielraumzahl
Grenzen
Die ProblemMap ist eine Selbsteinschätzung und keine Gefährdungsbeurteilung; sie ersetzt keine Beurteilung im Betrieb nach § 5 Arbeitsschutzgesetz. Sie misst nichts Objektives und sagt nichts über den Wert eines Menschen.